Tierpark Gotha – klein aber fein

Etwa 140 Tierarten mit insgesamt 850 Tieren lassen sich auf ca. 6 Hektar bewundern und im Streichelgehege teils sogar anfassen.  Zum größten Teil stammen die Tiere aus dem europäischen Gebiet oder sind vom Aussterben bedrohte Haustiere. Aber auch Tieren und Bären können bestaunt werden. Auch der Natur- und Umweltschutz wird nicht vergessen. Ein Naturlehrpfad bringt dem Besucher das Thema näher. Mit einem Abenteuerspielplatz und dem Café am Tierpark wird das Angebot für Groß und Klein abgerundet und verspricht einen spannenden und aufregenden Tag.

Aktuelle Hinweise zum Besuch des Tierparks:

  • Bitte lassen Sie, beim Besuch des Tierparks, Ihren eigenen Vierbeiner zu Hause.
  • Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu haushaltsfremden Personen ist einzuhalten.
  • Besucher folgen bitte dem Leitsystem im Eingangsbereich, um den Tierpark zu betreten oder zu verlassen.
  • An die Kasse wird nur einzeln herangetreten, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen wartenden Personen ist einzuhalten. Abstandmarkierungen auf dem Boden weisen zusätzlich auf die Abstandsentfernung hin.
  • Innenhäuser und das Streichelgehege bleiben geschlossen.
  • Im Tierpark dürfen sich ab dem 27. April maximal 500 Besucher gleichzeitig aufhalten.
  • Schaufütterungen und Führungen finden nicht statt.
  • Die Gastronomie bleibt vorerst geschlossen.

 

Öffnungszeiten:
Winter:  9.00 – 16.00 Uhr
Sommer: 9.00 – 18.00 Uhr
letzter Einlass ist 45 Minuten vor Schließung

 

Der Tierpark hat Nachwuchs erhalten

Zali und Maya heißen die beiden Dingo Welpen, welche am 17. Januar 2020 im Tierpark Gotha geboren wurden. Sie werden liebevoll von Tierpflegern mit der Hand aufgezogen. Mittlerweile können die Beiden ihre Umwelt intensiv wahrnehmen und können, dank der Milchzähne erste feste Nahrung aufnehmen. Zali und Maya werden in den nächsten Wochen weiterhin in der Obhut der Tierpfleger hinter den Kulissen betreut. Wenn sie alt genug sind, sollen sie in die bestehende Dingo- Gruppe eingegliedert werden.

Nach einer Tragezeit von etwa 230 Tagen erblickte am 11. Januar 2020 ein männliches Hirschkalb auf der nordwestlichen Außenanlage des Gothaer Tierparks das Licht der Welt. Das Axishirsch-Jungtier folgte der Mutter bereits nach kurzer Zeit auf wackeligen Beinen über die Anlage. Axishirsche behalten auch im Erwachsenenalter ihr “Fleckenkleid”, welches ihnen beim Licht- und Schattenspiel im Wald als Tarnung dient.

Auch bei den Rhönschafen wurden in den letzten vier Wochen mehrere Jungtiere geboren. Das Rhönschaf ist eines der ältesten Schafrassen Deutschlands und erfreut sich großer Beliebtheit. Trotz oder gerade wegen diese Tatsache stand die Rasse nach dem zweiten Weltkrieg kurz vor dem Aussterben. Um so mehr freit sich das Tierpark- Team über die sechs wolligen Lämmer.

Gleich doppelt Glück hatte der Tierpark bei den Westafrikanischen Zwergziegen. Zwei Zwillingspaare wurden am 31. Dezember 2019 geboren. Da die Zwillinge bereits eine enge Verbindung zu ihren Müttern aufgebaut haben und vorbildlich trinken, können neugierige Gäste die Tierkinder auf der Außenanlage im Streichelgehege besuchen. Die Tierpfleger erwarten in den nächsten Wochen weiteren Nachwuchs bei den Zwergziegen.

Das Zwergenotterpaar im Tierpark Gotha hat 3 Jungtiere zur Welt gebracht. Das Weibchen und die beiden Männchen haben sich bisher, wohlbehütet von ihren Eltern, in einer Kiste im Innengehege und unter einem Baumstamm in der Außenanlage versteckt. Nun haben die kleinen Otter die Augen geöffnet und werden nun sicher bald die ersten Schritte in der Außenanlage unternehmen.

Im Hintergrund des Tierparks wird der kleine Nepomuk, da es bisher bei dem Nachwuchs von Ginsterkatzen Probleme gab,  mit der Hand aufgezogen. Die kleine Ginsterkatze, die bereits am 11.09.2019 geboren wurde, kann momentan nur, im Rahmen von Sonderführungen bestaunt werden. Mittlerweile gehört schon rennen und klettern zu seinem Programm.

Anfang September wurde das neue Kaninchengehege, mit großzügiger Außenanlage, im Tierpark eingeweiht. Auch die Anfangs noch sehr kleinen neuen Mitbewohner erkunden nun mehr und mehr ihr neues zu Hause. Die drei Rhönkaninchen verlassen nun immer öfter ihr Nest und gehen auf Erkundungstour.

Bereits am 02. September 2019 erblickte das kleine Lamm der Kammerunschafe das Licht der Welt. Nach kurzer Zeit stand es schon auf eigenen Beinen. Kammerunschafe stammen ursprünglich aus Afrika und besitzen keine dicke Wolle sondern haben ein kurzes, eng anliegendes Haarkleid. Lediglich im Winter besitzen sie eine dichte Unterwolle zum Schutz vor Kälte.

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